A81: Erheblicher Sachschaden durch Sekundenschlaf

Kurz eingenickt und schon 130.000 Euro Sachschaden

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Sekundenschlaf kann ganz schnell gefährlich werden.

Ein Sekundenschlaf sorgt für Verletzte auf der A81 in der Nähe von Untergruppenbach.

Man kann es nur immer wieder betonen: Augen auf im Straßenverkehr. Auf der A81 bei Untergruppenbach hat das ein LKW-Fahrer nicht beherzigt - und sorgte für einen erheblichen Sachschaden.

Denn: Vermutlich war dort Sekundenschlaft die Ursache für einen Verkehrsunfall am Montagvormittag. Gegen 11.20 Uhr befuhr ein 37 Jahre alter Kraftfahrer mit seinem Lkw-Gespann die rechte von drei Spuren in Richtung Stuttgart. Offenbar war der Mann während der Fahrt kurz eingenickt.

Als er wieder wach wurde, bemerkte er auf dem Standstreifen einen Arbeitstrupp der Straßenmeisterei, abgesichert durch einen Lkw mit Warnsignal. Der 37-Jährige konnte gerade noch an dem Warnfahrzeug vorbeifahren, wollte anschließend nach links ausweichen, streifte aber mit seinem Laster den davor stehenden Unimog der Arbeiter mit der gesamten Fahrzeugbreite. Der Planenaufbau an seinem Lastwagengespann zerriss dabei und die Ladung, leere Plastiktonnen, schleuderten auf die Fahrbahn.

Ein dahinter fahrender 47-jähriger Lkw-Führer konnte nicht mehr ausweichen und überfuhr die Plastiktonnen mit seinem Sattelzug. Bei dem Zusammenprall mit dem Unimog wurden die Insassen, zwei 26 und 35 Jahre alte Männer, leicht verletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von fast 130.000 Euro.

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echo24.de Redaktion

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