Manche Schüler können vielleicht ausschlafen

Späterer Unterricht zur EM? Das sagen Schulen der Region

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Zur EM in Frankreich bis in die Nacht feiern und trotzdem in der Schule topfit sein. Das könnte in der Region zum Teil möglich sein.
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In Baden-Württemberg ist es Schulleitungen freigestellt, wie sie mit dem Fußballereignis umgehen.

Fußballparty bis spät in die Nacht und am nächsten Morgen früh raus und lernen - der Albtraum für sportbegeisterte Schüler. In Nordrhein-Westfalen müssen da aber auch trotz der EM alle durch, auch die Lehrer. In Baden-Württemberg hat Kultusministerin Susanne Eisenmann die Tür für späteren Unterricht geöffnet: Schulleitungen sollen selbst entscheiden, wann es nach den Spielen losgeht.

Viele Spiele der DFB-Elf dauern bis 23 Uhr. Bei Verlängerung oder Elfmeterschießen sogar darüber hinaus. "Wir nehmen bei Klassenarbeiten Rücksicht, alles andere entscheiden wir gemeinsam mit den anderen Gymnasien in Heilbronn", heißt es vom Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium gegenüber echo24.de.

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Hier wäre eine Regelung ab den K.o.-Spielen aber durchaus denkbar. Ähnliches gilt für die Georg-Wagner-Schule in Künzelsau. "Wir werden fallbezogen entscheiden. Die Schule geht aber in jedem Fall vor", sagt Rektor Florian Frank. "Trotzdem wollen wir natürlich mit unseren Schülern gemeinsam die EM genießen."

Am Hohenlohe-Gymnasium in Öhringen ist eine solche Sonderregelung dagegen bisher nicht vorgesehen. Aber auch hier dürften müde Augen und Fanschminke-Reste in den Gesichtern auf Verständnis stoßen.

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