Straßenschäden sollen rasch behoben werden

Unwetter: Soforthilfe für Opfer wird erweitert

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Die Landesregierung weitet ihre Soforthilfe für Unwetter-Opfer auf weitere Betroffene aus.

Die Straßen und Brücken sind in einem katastrophalen Zustand. Jetzt hat Verkehrsminister Winfried Hermann der Gemeinde Braunsbach schnelle Hilfe versprochen.

Die Landesregierung weitet ihre Soforthilfe für Unwetter-Opfer auf weitere Betroffene aus. Von Dienstag an können alle einen Antrag stellen, die zwischen dem 28. Mai und dem 8. Juni Schäden durch eines der zahlreichen Unwetter hinnehmen mussten, wie das Innenministerium am Samstag mitteilte. Bislang wurde die Hilfe nur für Schäden gewährt, die vom 28. bis zum 30. Mai entstanden sind. Minister Thomas Strobl (CDU) hatte dies zuvor auch in einem Interview der "Heilbronner Stimme" und des "Mannheimer Morgen" angekündigt.

Statt zwei sollen nun vier Millionen Euro für die Soforthilfe zur Verfügung stehen. Die Konditionen ändern sich nicht: Pro Person gibt es maximal 500, je Haushalt maximal 2.500 Euro. Außerdem darf das zu versteuernde Jahreseinkommen bei Verheirateten 50.000 Euro nicht übersteigen, bei Ledigen 25.000 Euro. Bereits am Freitagnachmittag hatte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) den Bewohnern der Gemeinde Braunsbach schnelle Hilfe vor allem für Straßenschäden zugesichert. Der Politiker machte sich ein Bild von den Schäden und den Sanierungsarbeiten im Landkreis Schwäbisch Hall, wie das Ministerium mitteilte.

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"Straßen und Brücken müssen so schnell wie möglich repariert werden. Die notwendigen Mittel haben wir selbstverständlich sofort bereitgestellt", sagte er nach einer vorab verbreiteten Mitteilung. Die Straßenbauverwaltung des Landes habe bereits begonnen, die Schäden an Straßen und Brücken zu beseitigen. Die Kosten summierten sich bisher landesweit alleine an den Landesstraßen auf rund 15 Millionen Euro.

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Bis Donnerstag seien rund zwei Millionen Euro an die vom Hochwasser Betroffenen landesweit ausgezahlt worden, teilte das Innenministerium am Freitag mit. "Deshalb verdoppeln wir die Mittel und stellen weitere zwei Millionen für die Soforthilfe zur Verfügung", betonte Innenminister Thomas Strobl (CDU). Er habe eine Ansprechstelle für Braunsbach in seinem Haus eingerichtet. "Wir lassen Braunsbach nicht alleine", sagte Strobl.

echo24.de Redaktion

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