Polizei befürchtet das Schlimmste

"Es gibt kaum Überlebenschancen für den Vermissten 76-Jährigen"

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Die DLRG sucht weithin den See ab.

Die Polizei hat die Suche eingestellt. Die DLRG bleibt dran.

Es fehlt noch immer jede Spur von dem seit Dienstag vermissten 76-Jährigen. Sein Fahrrad, persönliche Sachen und Kleidung wurden an der Badebucht am Breitenauer See gefunden.

Gegen 15 Uhr am Dienstag war der Rentner mit seinem Rad zum See gefahren. Seitdem wird er vermisst. Polizei und DLRG suchten nach dem Mann. Ein Spürhund führte die Einsatzkräfte sofort zum Wasser, wo sich die Spur verlor.

Yvonne Schmierer, Pressesprecherin der Heilbronner Polizei sagte gegenüber echo24.de: "Der Hund hat auch nirgendwo sonst angeschlagen. Ausschließlich am Wasser. Wir gehen daher vom Schlimmsten aus - es gibt kaum Überlebenschancen, zumal all seine Sachen gefunden wurden." Sechs Polizeitaucher hatten im Wasser nach dem Mann gesucht. Seit Mittwochmittag hat die Polizei die Suche eingestellt. Schmierer: "Wir haben nicht die Möglichkeit das ganze Gebiet im Wasser abzusuchen, das ist leider unmöglich." Das Ufer und die Liegewiese wurden bereits durchkämmt.

Die DLRG sei allerdings weiter am See im Einsatz, trotz wiederaufgenommenem Badebetrieb. "Die Kollegen haben auch einen Tauchroboter, der eingesetzt wird."

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echo24.de Redaktion

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