Parteien gehen aufeinander zu

Tod am Sprungturm: Einigung möglich

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Das Landgericht muss entscheiden ob der Betreiber am Tod eines Schwimmbadbesuchers eine Mitschuld hat.
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Im Prozess um den Tod am Sprungturm gehen beide Parteien aufeinander zu.

Im Prozess um einen tödlichen Badeunfall zeichnet sich eine Einigung ab. Der Vorsitzende Richter Ulrich Baumgärtner sprach am Landgericht Heilbronn von einem "tragischen Fall" und machte den Beteiligten den Vorschlag, Vergleichsgespräche zu führen.

Da sich beide Seiten dafür offen zeigten, wurde vereinbart, dass der Richter einen schriftlichen Vorschlag vorbereitet, zu dem dann beide Parteien Stellung nehmen sollen.

Hintergrund ist ein tödlicher Badeunfall am Sprungturm des Freibads von Bad Wimpfen. Im Sommer 2015 war ein 35-Jähriger vom Fünfmeterturm ins Wasser gesprungen, als ihm beim Auftauchen ein 28-Jähriger vom Zehnmeterturm auf den Kopf sprang.

Er starb am Tag drauf. Die Hinterbliebenen werfen den Betreibern vor, die Sprungtürme nicht ausreichend gegen gleichzeitiges Springen gesichert zu haben.

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