24-Stunden-Wettkampf

Polizisten werden bei Jagd auf Jungbullen zu Cowboys

+
Symbolbild.

Über 24 Stunden hinweg liefern sich die Beamten und das Rind ein Versteckspiel der besonderen Art.

Mit einem Umzug war ein Jungbulle so gar nicht einverstanden. Fast 24 Stunden lang hielt er die Polizei zwischen Bad Wimpfen und Offenau so richtig auf Trab. Erst als die Beamten zu Cowboys wurden, konnten sie den Ausreißer einfangen.

Am Donnerstagmorgen sollte das Rind von einer Weide in einen Stall verlegt werden. Doch der Bulle nutzte eine günstige Gelegenheit und nahm kurzerhand Reißaus.

Erst legte das Tier auf der B27 einen Sprint hin und erschreckte Autofahrer. Zwischendurch legte der Jungbulle immer wieder Pausen in angrenzenden Wohngebieten, Feldern oder Äckern ein.

Dabei schlug er der Polizei immer wieder ein Schnippchen. Geschickt versteckte er sich so, dass die Beamten ihn nicht finden konnten.

Letztlich behielten die hartnäckigen Verfolger aber doch die Oberhand. Eine Drohne mit Wärmebildkamera spürte den Bullen in einem Maisfeld wieder auf.

Das Rind kam schließlich wieder aus diesem Feld und geriet beim Überqueren der Straße in einen Graben, wo es vermutlich infolge Erschöpfung, nach der fast 24 stündigen Flucht kurz festsaß.

Jetzt packten die urbanen Cowboys (Polizei, Eigentümer und ein Landwirtkollege) die Gelegenheit beim Schopf und konnten das Rind mittels einer Art Lasso aus Stricken einfangen.

Mehr zum Thema:

Eingeklemmt: Schwerer Unfall auf A81 bei Neuenstadt

Dämpfe in Heilbronn ausgetreten: Keine Gefahr für die Umwelt

Schwer verletzt: Motorradfahrer von Lkw übersehen

echo24.de Redaktion

echo24.de Redaktion

E-Mail:redaktion@echo24.de

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare