Nur ein schlechter Scherz

Pokémon-Go-Jäger statt Fundamentalisten

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Statt der nächtlichen Ruhestörer traf die Tauberbischofsheimer Polizei Pokémon-Go-Jäger an.

Bei den "Allahu akbar"-Rufern handelte es sich vermutlich um angetrunkene Partygäste.

Wegen nächtlicher Ruhestörung musste die Polizei Tauberbischofsheim ausrücken. Besorgte Anwohner der Hauptstraße hatten nachts um drei Uhr gemeldet, dass Jugendliche mit lauten "Allahu Akbar"-Rufen durch die Straße ziehen.  

Die ausgerückten Beamten stießen bei der Suche nach den Ruhestörern auf eine Gruppe junger Leute, die allerdings nicht für den Einsatz verantwortlich waren. Vielmehr waren sie als nächtliche Pokémon-Go-Jäger unterwegs.

Kurz danach ging eine erneute Meldung wegen Ruhestörung ein. Dieses Mal stritt sich ein junges Pärchen bei geöffnetem Fenster. Ebenfalls in der Hautstraße. Die Beamten schlichteten den Streit, und im weiteren Gespräch erfuhren sie, dass zuvor Gäste in der Wohnung waren, die dann womöglich beim Verlassen der Party sich den schlechten Scherz mit den lauten Rufen erlaubt hatten.

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echo24.de Redaktion

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