Kretschmann setzt sich für Pflichtversicherung ein

Millionen-Hilfe für Braunsbach

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Es wird noch Jahre dauern, bis in Braunsbach wieder alles beim Alten ist.

10,6 Millionen Euro sollen den Wiederaufbau unterstützen.

Hinterher denken viele "Wären wir nur versichert gewesen." Den Braunsbachern, die vor einem Monat besonders hart vom Unwetter getroffen wurden, hilft das nicht mehr. Für den Ort in im Kreis Schwäbisch Gmünd wurde deshalb ein Sonderprogramm von 10,6 Millionen Euro im Nachtragshaushalt bewilligt, welches den Wiederaufbau unterstützen soll.

Bürgermeister Frank Harsch schätzt, dass der Aufbau bis zu fünf Jahre dauern wird. Bis zu 100 Millionen Euro könnten allein die Reparaturen an der öffentlichen Infrastruktur kosten.

Braunsbach: Noch Lichtjahre von der Normalität entfernt

Ministerpräsident Winfried Kretschmann setzt sich angesichts der schweren Folgen erneut nachdrücklich für eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden ein. So sollen sich die Menschen in Zeiten des Klimawandels mit möglicherweise immer schlimmeren Naturkatastrophen gegen Schäden schützen können.  

"Das kann so nicht weitergehen", sagte Kretschmann. Dabei gehe nicht um ein staatliches Monopol der Versicherungen. Kretschmann betonte, dass sich jeder versichern könne, wie er das für richtig hält.

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echo24.de Redaktion

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