Erst flogen die Worte - und dann die Fäuste

Interkulturelles Fest endet in einer Massenkeilerei

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Wegen einer Massenschlägerei musste die Polizei in Buchen ausrücken.

In Buchen gerieten Flüchtlinge und Männer aus Nordafrika und Südosteuropa aneinander.

Was als Fest der Völkerverständigung geplant war, ging gründlich daneben. Wie die Polizei mitteilte, kam es am Freitagabend in Buchen auf dem interkulturellen Fest im Museumshof zu einer Massenschlägerei.

Gegen 22.30 Uhr betrat eine zirka 15 Personen große Gruppe das Festgelände und begann sofort eine verbale, lautstarke Auseinandersetzung mit einem in Buchen lebenden Flüchtling. Nach den Worten flogen dann die Fäuste und einer aus der Gruppe schlug den Flüchtling nieder.

Jetzt wurden auch die anderen Mitglieder der Gang mutig und es kam zu Handgreiflichkeiten mit weiteren sechs Flüchtlingen. Dabei wurden auch Bierflaschen und Pfefferspray eingesetzt. Direkt nach der Tat floh die Gruppe. Nach bisherigen Ermittlungen ist davon auszugehen, dass sie aus dem nordafrikanischen und südosteuropäischen Raum stammt. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.

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