Miese Abzocke

Senioren aufgepasst! Das sind die Tricks der Betrüger

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Abgezockt! Trickbetrüger machen auf hinterhältige Weise ein kleines Vermögen

Sie nutzen eiskalt die Gutgläubigkeit von anderen aus: Trickbetrüger. Ihre Opfer: jeder. Dabei sind ihre Methoden weit raffinierter als gedacht.

Wie dreist ist das denn? Wer einer Schwangeren hilft oder einen Polizisten ins Haus lässt, kann schnell selbst Opfer eines hinterhältigen Tricks werden! Um an das Geld vieler Leute zu kommen, denken sich die Schwindler kreative Geschichten aus.

Die bekannteste Masche sind wohl die Enkeltrickbetrüger. In Deutschland gibt es sie mittlerweile wie Sand am Meer. Dabei gehen die vermeintlichen "Neffen" skrupellos vor. Älteren Menschen wird vorgetäuscht, dass sich ihre Enkel in einem finanziellen Engpass befinden, das ist bekannt.

Allerdings sind die Betrüger nicht sehr einfallsreich: Fast alle täuschen einen schweren Unfall vor, bei dem sie dringend das Geld für eine Notfall-OP benötigen. Oder eine Kaution bei der Polizei hinterlegen müssen, damit sie nicht hinter Gitter kommen.

Besonders wenn russische Nummern im Display des Telefons aufleuchten, sollte man vorsichtig sein! Hier ruft nicht der liebe Neffe an, sondern ein osteuropäisches Bandenmitglied.

Allerdings werden die Schwindler in letzter Zeit deutlich einfallsreicher. Erst am vergangenen Wochenende haben die News über die hinterhältigen Trickdiebinnen im Altersheim die Runde gemacht!

Bei dem sogenannten "Blumen-Trick" hatten zwei junge Frauen die Bewohner des Altersheims nach draußen gelockt, um ihnen Sträuße zu schenken. Wie nett? Von wegen! Während sich die Senioren ihre Blumen abholten, drang eine Komplizin in die Zimmer der Bewohner ein und raubte sie aus.

Kann man sich gegen Trickbetrüger schützen?

Sie denken darauf wären Sie nicht reingefallen? Dann sollte spätestens dieser Trick Sie schocken. Denn hier wird die Nächstenliebe skrupellos ausgenutzt!

Die Rede ist vom Schwangeren-Trick. Junge Frauen stopfen sich ein Kissen unter ihr T-Shirt und klingeln bei ahnungslosen Anwohnern. Wenn jemand öffnet, mimen sie die hilfsbedürftige Schwangere im neunten Monat, die dringend ein Glas Wasser benötigt.

Wenn sie in die Küche reingelassen werden, schauen sie sich nebenbei noch in der Wohnung um und lassen Gegenstände oder Geld mitgehen. Ganz schön dreist!

Das trifft auch auf die nächste Finte zu: Es klingelt an der Tür und ein Beamter von der Polizei höchstpersönlich steht davor. Klar lässt man ihn ein, schließlich ist das ein Befehl von ganz oben. Damit aber weit gefehlt! Der Polizist entpuppt sich schnell als mieser Betrüger, der es aufs Geld abgesehen hat! Die Polizei, dein Freund und Helfer - in diesem Fall leider nicht.

Genau so verschaffen sich auch viele Weitere Zugang zu den Wohnungen rechtschaffender Bürger, die einfach nur die Regeln einhalten wollen und den netten Herren der Ämter gehorchen. So macht auch ein vermeintlicher Vertreter der Wasserwerke oder ein Stromanbieter schnell einen dicken Fang von mehreren tausend Euro! Angesichts dieser "Bezahlung" können seine echten Kollegen nur neidisch sein!

Miese Betrüger lauern überall! Wirklich jeder muss sich in Acht nehmen. Also: Mit offenen Augen durchs Leben gehen und lieber mal bei einem Anrufer oder Besucher vor der Türe zweimal überlegen, ob man ihm vertraut!

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echo24.de Redaktion

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