Streiche in der Walpurgisnacht

Maibaum abgesägt, Mülltonnen angezündet

Hn,  Maibaum

Bis auf ein paar Streiche ging es in der Walpurgisnacht im Südwesten ruhig zu.

In der Nacht zum 1. Mai - der Walpurgisnacht - ist es im Südwesten zu üblen Streichen gekommen - gefährliche Zwischenfälle blieben aber aus. In Ruppertshofen (Ostalbkreis) wurden Mülltonnen einer Firma angezündet, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. In Rainau (Ostalbkreis) spannten Unbekannte Plastikfolie über Straßen, es passierte aber nichts.

Mit einer Motorsäge hat ein Mann die Spitze eines Maibaums in Oberndorf (Kreis Rottweil) abgesägt. Sein Motiv war wohl Rache.

Der 20-Jährige sei der Meinung gewesen, jemand aus dem Oberndorfer Stadtteil Boll habe im Jahr zuvor dasselbe gemacht - mit dem Maibaum im Stadtteil Bochingen.

Im ganzen Südwesten wurden Autos mit Rasierschaum beschmiert und Eier geworfen. Außerdem gab es Ruhestörungen. In Freiburg berichtete ein Polizeisprecher von grölenden Gruppen und Böllern. Das schlechte Wetter verhinderte laut Sprecher größere Krawalle.

In der Walpurgisnacht wird traditionell der Frühling begrüßt. Der Brauch geht auf ein heidnisches Fest zurück. Auch das Streichespielen ist vielerorts verbreitet: Vor allem junge Männer ziehen in der Walpurgisnacht durch die Straßen und treiben Unfug.

echo24.de Redaktion

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