Kolumne: Nachgehagt

Bei Tier- und Kinderlauten geht das Herz auf

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Bei Zuviel Radau hilft oft nur: ausblenden.

Krach macht krank! Wirklich? Manche Geräusche heben auch das Gemüt in neue Höhen.

Dort röhrt ein Moped, hier lässt einer weithin hörbar Musik laufen und dort krakeelt einer. Lautstark – und dazu unsäglichen Blödsinn. Egal wo, wir sind immer von jeder Menge Radau umgeben. Da möchte der Ruhebedürftige sich am liebsten die Ohren zuhalten, selbst „aaah“ schreien und davonlaufen. Doch bei Weitem nicht alle Geräusche sind eine Last. Bei manchen geht sogar das Herz auf.

Bei welchen Geräuschen geht euch das Herz auf?

Der Trumpf hier – wie so oft: Kinder und Tiere. Wenn morgens die Vögel zwitschern, geht nicht nur am Horizont, sondern auch im Gemüt die Sonne auf. Und wenn Kinder ihre ersten Artikulationen von sich geben, erfreuen sie ihr Umfeld. Das ist halt nicht immer vergnügliches Lallen oder heiteres Kichern, sondern auch verängstigtes Wimmern. Umso bedenklicher, dass US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump ein schreiendes Baby aus einer Wahlkampfveranstaltung werfen ließ.

Was blieb dem kleinen Fratz auch anderes übrig als bei Trumps Parolen herzzerreißend zu weinen? Alternativ hätte der Herr Möchtegern-Präsident auch selber den Schnabel halten können. Denn so manche Trump-Parole sorgt für mehr Aspirin-Alarm als der Start eines Düsenjets in unmittelbarer Nähe.

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Daniel Hagmann

Daniel Hagmann

Als Reporter in der Region unterwegs. Hauptinteressen: Kunst, Kultur und Kokolores im echo24-Land. Kolumne: "Nachgehagt".

E-Mail:daniel.hagmann@echo24.de

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