Kolumne: Nachgehagt

Vielfalt, die gefällt

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Vom Kulturaustausch können alle Beteiligten profitieren.
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Mal witzig, mal geistreich - aber nie langweilig. Wenn Kulturen sich austauschen passiert immer etwas Spannendes.

Wenn ein Austausch zwischen Menschen stattfindet, hat das immer etwas Buntes, von dem alle Beteiligten profitieren. Erst recht, wenn die Seiten grundverschieden, aber gleichzeitig offen für Neues sind. Es ist doch auch dröge, das ganze Dasein im beschränkten Horizont zu verbringen.

Denn Begegnung belebt. Neue Moden, neue Genüsse – und vor allem die Sprache ist im Wandel. Da wird aus der Kultur schnell eine "Cool-Tour", wenn Popstars mit Liedern voller englischer Begriffe auf Konzertreise gehen. Möglicherweise ja in Abteilungen der Deutschen Bahn, in der sich die Angestellten artig bedanken: "Sänk ju for trävelling wiss as!" Da mag so mancher Briten-Banause am liebsten entgegnen: "Your English is under all pig!" Oder: "I think, I spider." Wer demnächst zum Rudel-Fußball-Gucken einlädt sollte lieber nicht das "Publik Fewing" ausrufen, wenn er mehr als nur ein paar Gäste begrüßen möchte.

Schön, wenn solche harmlosen Verwechslungen für Erheiterung sorgen. Spaß muss sein! Aber nur, wenn die ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Gegenüber dabei nicht zu kurz kommt.

 

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