Nala wurde grausam getötet

Katze zu Tode gequält! Wer tut so etwas?

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Kätzchen Nala wurde Opfer eines Tierhassers.

Es ist eine abscheuliche Tat! Ein Mensch quält eine wehrlose Katze. Die Katze stirbt. Der Täter bleibt unerkannt.

Diese Gesichte ist so furchtbar, dass es schwer fällt zu begreifen, wie ein Mensch zu solch einer grausamen Tat in der Lage ist. Es ist eine Tat von außergewöhnlicher Brutalität.

Im August wurde Kätzchen Nala zum Opfer eines grausamen Verbrechens: Besitzerin Claudia Keicher aus Untereisesheim ist noch immer fassungslos. Sie ringt mit den Worten. Zwischen 12 und 17 Uhr nachmittags kam Nala damals nach Hause. Sie hatte wahnsinnige Schmerzen. Nala wurde misshandelt.

Ihr wurde der Schwanz abgerissen! Ganz oben am Rücken waren die Wirbel zirka fünf Zentimeter auseinandergerissen. Die Nerven waren abgerissen. Die Schmerzen müssen unerträglich gewesen sein. Unfassbar! Keicher: "Trotz einwöchigen Aufenthalts in der Tierklinik hatte sie keine Chance mehr." Nala wurde eingeschläfert. Was für ein abscheulicher Mensch tut so etwas? "Sie war aufgeweckt und zutraulich. Sie war neugierig und war nur im näheren Umfeld unterwegs", erklärt die Besitzerin.

Sind Ihnen die Strafen für Tierquäler zu gering?

Der erstuntersuchende Tierarzt schloss anhand der Verletzungen einen Unfall aus. Auch ein Kind oder anderes Tier kam nicht in Frage. Tierärztin Elke Rebscher aus Untereisesheim ist überzeugt davon, dass es kein Unfall war: "Es muss jemand mit sehr viel Kraft die Katze auseinander gezogen haben. Ich selbst habe solch eine Verletzung zuvor noch nie gesehen!" Rebscher war zum Zeitpunkt der Tat im Urlaub. War daher erst als dritte Ärztin mit dem Fall betraut. Keicher war mit Nala zuvor noch in zwei Tierkliniken. "Alle Kollegen, die die Röntgenaufnahmen gesehen haben, waren völlig fassungslos", erklärt sie.

Eine Amputation des Schwanzes als letzte Rettung schied nach eingehender Untersuchung aus. Rebscher: "Dafür saß die Stelle der Verletzung zu hoch. Es entstanden Probleme beim Stuhlgang. Außerdem waren die Einblutungen zu stark." Schrecklich!

Noch schlimmer wird es, wenn einem bewusst wird, dass sich dieses Monster durchaus im direkten Umfeld befinden kann. Keicher: "Mir wird ganz anders, wenn ich mir überlege, dass mir diese Person vielleicht jeden Tag begegnet."

Auf eine Anzeige gegen Unbekannt hat sie verzichtet. Zu gering sind dabei die Aussichten auf Erfolg. DENN: Auf Nachfrage von Keicher hatte in der Nachbarschaft natürlich keiner etwas gesehen. Dazu kommt die Gesetzeslage: Solch eine Tat kann NUR als Sachbeschädigung (§ 303 Strafgesetzbuch) strafbar sein. Anders in Kanada, Neuseeland und den USA. In diesem Jahr haben diese Länder anerkannt, dass alle Tiere "fühlende Lebewesen" sind. Seit 2016 gilt Tierquälerei in USA als Kapitalverbrechen. Solch ein Gesetz würde Deutschland auch gut zu Gesicht stehen!

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Dominik Jahn

Dominik Jahn

Hat immer die regionalen Top-Themen im Visier. Besonders der Sport (NSU, VfB, 1899) ist im Fokus. Kolumne: "Der Bruddler".

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