Schon mindestens drei Tiere sind zum Opfer gefallen

Illegale Wild-Jäger ziehen Blutspur in der Region

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Die Tiere wurden teilweise nur angeschossen und mussten erlöst werden.

Jagdwilderer treiben seit einigen Tagen im Landkreis Heilbronn sowie im Main-Tauber-Kreis ihr Unwesen. Drei Fälle wurden nach Auskunft der Polizei vom Mittwoch bekannt und angezeigt.

Beim ersten Fall wurde am 15. August ein Reh geschossen und mit einem Fahrzeug abtransportiert. Ein Jäger entdeckte Schleif- und Blutspuren in einem Maisfeld in Langenbrettach. Vom Tier selbst fehlte jede Spur. In der Nacht zum vergangenen Samstag fanden Jäger ein angeschossenes aber noch lebendes Tier in Boxberg und erlösten es.

Ebenso fand ein Jäger ein weiteres, verletztes aber noch nicht verendetes Reh am darauffolgenden Tag in der Nähe von Ahorn. Mindestens eines der Wildtiere war trächtig. Die Polizei schließt nicht aus, dass ein- und dieselben Täter am Werk waren.

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echo24.de Redaktion

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