Warum machen Menschen so etwas

Hundehasser wird wohl leider nie gefasst

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Symbolbild

In Ilsfeld findet Nina Dollinger ein Fleischküchle mit Nägeln präpariert im Garten. 

Was für ein gemeiner und hinterhältiger Anschlag! Der schwarze Labradormischling Oskar musste laut Stimme.de zum Tierarzt, weil er besorgniserregend geröchelt hat. Der Hund hatte innere Blutungen. Wieso wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Hundehalterin Nina Dollinger vermutete, dass ihr Liebling wohl Knochen gefressen hatte, die gesplittert waren. Die Behandlung kostete 300 Euro und der Hund muss Antibiotika schlucken.

Am Sonntag fand Dollinger dann einen Hundeköder in ihrem Garten. Ein Fleischküchle mit Nägeln gespickt. Die Vermutung liegt jetzt natürlich nahe, dass Oskar schon von ein paar Tagen von dem Köder gefressen hatte und dadurch verletzt wurde. "Diese Art von Ködern haben wir nur ganz selten. Giftköder werden öfter vermutet, sind aber häufig gar keine", sagt Polizeisprecher Rainer Köller.

Oskars Herrchen erstattete nach dem Köderfund sofort Anzeige. Mit geringer Aussicht auf erfolgreiche Täterermittlung. Köller: "Es ist nicht einfach, den Täter zu finden, wenn man keine Zeugen hat." Welche Strafe dem Hundehasser droht, kommt darauf an, was dem Tier angetan wurde. Köller: "Man muss von Fall zu Fall entscheiden, ob es sich um Sachbeschädigung oder einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetzt handelt."

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Melanie Schmidt

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