Beim Waldspaziergang ist Vorsicht geboten

Achtung Spaziergänger! Fall von Hasenpest

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Die Hasenpest kann auch für Menschen gefährlich werden.

Muskelkrämpfe, Fieber und Erbrechen können Anzeichen für eine Infizierung sein...

Nachdem in Oberrot Anfang Mai bei einem toten Feldhasen eine Infektion mit dem Erreger der Hasenpest (Tularämie) festgestellt wurde, rät das Landratsamt Schwäbisch Hall bei Waldspaziergängen zur Vorsicht.

Ein Jäger hatte das tote Tier gefunden und zur Feststellung der Todesursache an das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt nach Fellbach geschickt.

Die Hasenpest in eine bakterielle Erkrankung. Insbesondere Nagetiere und Feldhasen werden von dem Bakterium befallen, aber auch andere Wildtiere und Haustiere können sich anstecken. Gefährlich wird's auch für Menschen! Nach einer Infektion können grippeähnliche Symptome auftreten wie Fieber, Hautgeschwüre, Blasen im Mund- und Rachenraum, eine Lungen- oder eine Bindehautentzündung.

Eine Übertragung kann durch den direkten Kontakt mit einem kranken Tier stattfinden - daher sollten tote Tiere, solche mit fehlendem Fluchtverhalten oder auffällig zutrauliche Tiere auf keinen Fall berührt werden.

Gesundheitsexperten raten, umgehend einen Arzt aufzusuchen, falls nach dem Kontakt mit Wildtieren oder dem Verzehr von Wildfleisch Anzeichen wie Fieber, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe oder Übelkeit und Erbrechen auftreten sollten.

Das Veterinäramt bittet außerdem um Achtsamkeit: Auffällige Tiere sollen dem zuständigen Jagdpächter gemeldet werden.

Da sich auch Hunde anstecken können, sollten diese angeleint oder nicht unkontrolliert laufen gelassen werden.

echo24.de Redaktion

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