Bruderstreit in Hardthausen-Kochersteinsfeld

Macheten-Attacke: Täter tot aufgefunden

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Symbolbild.

Nach folgenschwerem Bruderstreit wird der Angreifer tot aufgefunden.

Tragisches Ende eines Geschwisterstreits. Nachdem der jüngere Bruder den älteren mit einer Machete schwer verletzt hatte, flüchtete er. Am Donnerstagmorgen wurde er leblos aufgefunden.

Was war passiert?

Der jüngere Bruder hatte den älteren am Mittwoch offenbar mit einer Machete angegriffen und war dann geflohen.

Laut Polizei wollte der geschädigte 52-Jährige um 5.25 Uhr im Erdgeschoss des von ihm und seiner Familie bewohnten Zweifamilienhauses die Rollläden öffnen. Der Tatverdächtige, der wohl aus früheren Zeiten noch einen Schlüssel hatte, versteckte sich vorher vermutlich in einem Raum, der ehemals als Besenwirtschaft genutzt wurde.

Laut Polizei muss davon ausgegangen werden, dass er seinen älteren Bruder überraschend angegriffen hat und ihn mit einer Machete schwer verletzte. Trotz der Verletzungen konnte das Opfer weitere Hiebe abwehren und ins Obergeschoss zu seiner Frau und den beiden erwachsenen Kindern flüchten. Im Haus befand sich zur Tatzeit auch noch die Mutter der Brüder.

Der jüngere Bruder war mit einem grauen Subaru Forester auf der Flucht. Schutz- und Kriminalpolizei suchten nach ihm. Bereits am Mittwochabend wurde der Wagen in der Nähe von Möglingen  aufgefunden. Weder der eingesetzte Personenspürhund noch ein Hubschrauber konnten allerdings den Täter finden.

Am Donnerstagmorgen fand ein Wachmann den 45-Jährigen leblos auf dem Areal seines Arbeitgebers auf der Gemarkung Hardthausen. Die Reanimationsversuche eines Notarztes kamen zu spät. Die Ermittler gehen davon aus, dass er sich das Leben genommen hat. Hinweise auf das Mitwirken eines anderen gibt es derzeit keine.

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echo24.de Redaktion

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