Nachwuchs in der Wilhelma

Faultierbaby ist zum Schreien komisch

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Ich hänge dann mal so rum: Nachwuchs bei den Zweifingerfaultieren.

Der kleine Nachwuchs in der Stuttgarter Wilhelma verläuft sich hin und wieder im Gehege.

Mike und Marlies lieben sich tierisch - die beiden Zweifingerfaultiere in der Wilhelma ziehen gerade ihr elftes Jungtier groß. Wie es sich für niedliche Tierbabys gehört, bringt es die Zoowärter mit unbeholfenen Aktionen immer wieder zum Lachen. Und ein Rätsel ist noch nicht gelöst.

"Das Jungtier hat sich am Anfang nachts verlaufen", sagt Tierpfleger Thomas Rapp. Und wo ist das Kleine gelandet? "Statt auf der Mutter ist es morgens auf dem Vater aufgewacht." Doch der bewegt sich - wenn man das von Faultieren sagen kann - zu schnell für das Jungtier. Außerdem: Säugen konnte der Papa auch nicht.

Baby-Faultier kuschelt mit der Mama

Bei der Mama fühlt sich der Neuankömmling aber faultierwohl. So wohl, dass das Kleine in den ersten Wochen nach der Geburt im zotteligen Fell der Mutter kaum zu sehen war. Jetzt streckt es den Kopf aber immer öfter mal heraus, wenn die Mama kopfüber am Baum hängt.

Trotzdem konnten die Tierwärter ein Rätsel bisher nicht lösen. Ob das kleine Faultier männlich oder weiblich ist konnte in der Wilhelma bisher keiner feststellen. Und das Geschlecht könnte auch noch eine Weile ein Rätsel bleiben. "Manchmal wissen wir ein ganzes Jahr lang nicht, woran wir sind", sagt Rapp. Aber ob nun Mädchen oder Junge - Hauptsache das Kleine bleibt gesund. Dann schafft es den Weg zur Mama sicher auch bald ohne ungewollte Zwischenstopps.

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Julia Fischer

Julia Fischer

Lifestyle, Essen und Trinken sind ihre Themen. Auch als Szene-Reporterin und bei lokalen Events mittendrin. Kolumne: "Angerichtet".

E-Mail:julia.fischer@echo24.de

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