Der Mutter wird keine Fahrlässigkeit vorgeworfen

Ermittlungen im Fall des ertrunkenen Kleinkinds eingestellt

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Symbolbild

Die Mutter des elf Monate alten Kleinkinds trifft keine Schuld.

Nachdem bei einem tragischen Unfall am Freitagabend in Mosbach-Neckarelz ein elf Monate alter Junge ertrunken war, sind die Ermittlungen bereits abgeschlossen.

Zunächst konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die Mutter ihre Sorgfaltspflicht vernachlässigt hatte. Die Ermittlungen waren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung beschleunigt worden.

Den Ermittlungen zufolge telefonierte die 21-jährige Mutter mit ihrem Handy, als sie mit ihrem Sohn auf dem Arm am Neckar spazierte. Sie sagte bei ihrer Vernehmung mehrfach unwiderlegbar aus, sie sei aus unklarer Ursache gestolpert, woraufhin ihr das Kind entglitten und über eine etwa zwei Meter tiefe Spundwand ins Wasser gefallen sei.

Obwohl die Frau selbst nicht schwimmen kann, sprang sie ihrem Sohn hinterher, versuchte allerdings vergeblich, ihn zu retten. Sie musste letztlich selbst von zwei Zeugen an Land gebracht werden.

Das Kind konnte wenig später leider nur noch tot geborgen werden.
Die Staatsanwaltschaft hat heute das Ermittlungsverfahren gegen die Mutter  eingestellt.

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echo24.de Redaktion

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