Kolumne: Nachgehagt

Darum sind Festivals so megageil

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Auf Festivals herrschen Einheitsgefühl und gute Laune.

Zwischen Headliner und "Helga"-Rufen liegen jede Menge Anregungen für den "normalen" Alltag.

Klar: Ein weiches Bett, ein gut gefüllter Kühlschrank und eine erfrischende Dusche – das sind schon feine Dinge. Aber manchmal ist es auch super, die Fünfe einfach mal gerade sein zu lassen. Vergnügt in den Tag hinein leben, tun, was gerade in den Sinn kommt, und vor allem: rund um die Uhr mit guten Freunden den größtmöglichen Stumpfsinn labern.

 

Die Open-Air-Saison ist in vollem Gange. Seid ihr Festival-Fans?

 

Und das geht am besten auf Festivals. Kaum stehen Zelt und Pavillon, schon ist man mittendrin im vergnüglichen Chaosmodus. Alle auf dem Gelände sind gut gelaunt, machen fast jeden Quatsch mit – und im Idealfall läuft sogar noch richtig gute Musik.

Könnte es nicht immer so sein? Das sieht man schon allein daran, wie schwer es ist, aus dem Festivalmodus wieder zurück in den Alltag zu finden. Die drögen Normen sind zwischen Headliner und "Helga"-Rufen binnen Millisekunden abgelegt. Dagegen braucht es danach ganz schön Überwindung, im Supermarkt nicht permanent "Slayer" zu krakeelen.

Allerdings kann die friedliche Festivalkultur doch auch schön als Beispiel für gegenseitige Toleranz gelten. Völlig egal, wie die Zeltnachbarn aussehen. Man setzt sich zusammen und erfreut sich des Lebens. Auch und gerade fernab der bequemen Annehmlichkeiten des Alltags.

 

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Daniel Hagmann

Daniel Hagmann

Als Reporter in der Region unterwegs. Hauptinteressen: Kunst, Kultur und Kokolores im echo24-Land. Kolumne: "Nachgehagt".

E-Mail:daniel.hagmann@echo24.de

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