Olympia-Gold im Doppelvierer

Carina Bär: "Man hat gemerkt, es ist Olympia"

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Julia Lier (von links), Carina Baer, Annekatrin Thiele und Lisa Schmidla haben sich Gold umgehängt.

Nach der Goldmedaille spricht die Sportlerin aus Bad Rappenau-Babstadt

Einfach überragend! Im Doppelvierer hat Carina Bär aus Bad Rappenau-Babstadt mit ihren Teamkolleginnen Olympia-Gold gewonnen.

Sie waren als Siegkandidatinnen gehandelt worden und machten nur wenige Minuten nach dem Triumph der Männer das Olympia-Ruder-Glück perfekt.

Spannend hatten es die Frauen gemacht. Denn bis zur 1.500-Meter-Marke lagen sie noch hinter der Konkurrenz aus Polen. Dann erhöhte Schlagfrau Lisa Schmidla die Frequenz. Mit einer knappen Sekunde Vorsprung kam das Team im Ziel an.

Im ZDF-Interview versuchte die 26-Jährige die passenden Worte zu finden: "Oft ist es am Ende ein Kampf zwischen zwei Mannschaften. Aber heute war das ganze Feld nah an uns dran. Da merkt man einfach, dass es Olympia ist und alle Mannschaften den Sieg holen wollen."

Ihr erster Dank ging an ihr medizinisches Team. "Wir sind super versorgt worden. Da ist so viel Arbeit außen herum, das muss man sehen. Wir sind einfach nur überglücklich."

Teamkollegin Schmidla gab zu, dass das Rennen nicht so gelaufen ist, wie es die Mannschaft geplant hatte. Sie sagte aber "Es ist Gold geworden letztendlich. Das wollten wir haben und wir sind glücklich."

Werden Sie die nächtlichen Olympia-Wettbewerbe verfolgen?

"Einfach eine tolle Bilanz, ein toller Beitrag zum guten Gelingen. Das ist der Beweis dafür, dass die Ruderer in der Vorbereitung auf die Rennen alles richtig gemacht haben", freute sich auch DOSB-Präsident Alfons Hörmann.   

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echo24.de Redaktion

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