Autoaction in Bad Rappenau

Einfach mal treiben lassen

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Autoaction in Bad Rappenau.

Zahlreiche Besucher trotzen dem Aprilwetter und besuchen die Autoaction in Bad Rappenau.

Regen, Wind, Sonne und sogar Graupel – der April packt am Sonntag wirklich alles aus, was er zu bieten hat. "Wir sind extra früh aus dem Haus, weil man ja nicht weiß, was da noch alles kommt", erzählen Jürgen und Helga Appenzeller aus Bad Rappenau-Grombach. Jetzt schlendern sie über die Riemenstraße in Bad Rappenau, wo die Autohändler und zahlreiche Vereine wieder zur Autoaction eingeladen haben.

Der Tuning Club Ford Team ist mit vielen Mitgliedern und natürlich auch ihren fahrbaren Untersätzen vor Ort. Chrom blinkt, schrille Farben verzieren die Räder. "Ab Werk gibt es nichts schönes", begründet Nico Görig seine Leidenschaft fürs Schrauben und Aufmotzen seiner Autos. Es ist ein richtiges Familienhobby, das die durchs ganze Land führt."Andere fliegen zum Urlaub um die Welt, wir machen das eben mit den Autos."

Wer es lieber mit älteren Modellen hat, der kann beim Käferclub in Nostalgie schwelgen. Ganz stylish wird es mit den blitzenden Trikes. An allen Ecken und Enden gibt es aber nicht nur was zum Schauen, sondern auch zum Mitmachen.

Die Jugendfeuerwehr hat einen Spritzparcours aufgebaut, der vor allem die Kinder magisch anzieht. Mit ordentlich Druck treiben sie Bälle eine Leiter hoch oder schubsen sie von Warnhütchen.

Tim (10) und seine Schwester Annika (8) Merkle aus Heinsheim haben die Aufgaben bereits erfolgreich gemeistert und tragen stolz ihre Urkunden spazieren. Tim ist sogar bei der Jugendfeuerwehr und wollte unbedingt bei den Kameraden vorbei schauen. "Wir lassen uns jetzt einfach treiben, denn wenn was geboten ist, sollte man auch hingehen", findet Papa Mathias Merkle.

Die besten Bilder von der Autoaction

Die DLRG stellt stolz ihr neues Boot, die Bad Rappenau II zur Schau. "Wir wollen zeigen, was wir alles können und die Laufkundschaft bei so einem Event nutzen, um uns bekannter zu machen", meint Pressesprecher Florian Sommer.

Außerdem sei es eine gute Möglichkeit für die Eltern mal zu sehen, was die DLRG außer den Schwimmkursen für ihre Kinder so tut. "Ein Stück weit ist das auch eine Sensibilisierung für die Gefahren am Wasser."

Während der Bobby-Car-Parcours noch etwas unter dem wechselhaften Wetter leidet, schwingen sich viele am Bungee-Trampolin in die Lüfte oder lassen sich am Aerotrim einmal ordentlich durchdrehen.

Die TSG 1899 Hoffenheim ist mit ihrem Hoffe-Express vor Ort, der nicht nur einen Fanshop bietet, sondern auch regelmäßige Raterunden mit Gewinnspiel. Und dann bietet das Vordach auch noch guten Schutz vor dem wechselhaften Aprilwetter.

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