Land prüft Soforthilfen für Opfer

Jetzt wird mit Hochdruck aufgeräumt

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Die Aufräumarbeiten nach der Flutkatastrophe laufen. 

Unwetter haben in der Region vieles weggespült. Jetzt müssen sich die Helfer durch Wassermassen und Geröll arbeiten.

Nach den verheerenden Unwettern mit mehreren Toten in Süddeutschland laufen die Aufräumarbeiten. "Die Schäden sind nicht so schnell zu beseitigen. Das wird noch einige Zeit dauern", sagte ein Sprecher der Polizei in Heilbronn am frühen Dienstagmorgen. 

Der Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd, Richard Arnold, startete eine Anlaufstelle für freiwillige Helfer. Für manche Bürger sei es schwierig, die Schäden allein zu beheben, teilte die Stadtverwaltung mit. Zudem wurde ein Spendenkonto eingerichtet. 

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Auch auf versperrten Wegen sind die Helfer im Einsatz. Straßen seien blockiert und Brücken verstopft, teilte etwa die Straßenmeisterei für den Landkreis Schwäbisch Hall mit. Viele Passagen müssten noch von einer Spezialfirma freigeräumt werden. 

Welchen Sachschaden die Unwetter hinterließen, war noch unklar. Der Innenminister von Baden-Württemberg, Thomas Strobl (CDU), kündigte an, wo es "angebracht und notwendig" sei, prüfe das Land eine Soforthilfe. 

So viel Regen: Die echo24.de-Region steht unter Wasser

Im Werk des Autobauers Audi in Neckarsulm gehen ebenfalls die Aufräumarbeiten weiter. Der starke Regen hatte Teile des Werks im Kreis Heilbronn unter Wasser gesetzt. Die Produktion wurde am Montag vorübergehend gestoppt, erst mit der Spätschicht lief sie in Teilen wieder an. Ob sie am Dienstag wieder komplett laufen kann, war einer Sprecherin zufolge aber noch unklar. "Jetzt wird natürlich mit Hochdruck aufgeräumt und dann schauen wir weiter."

echo24.de Redaktion

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