Geliebter und gefeierter Alexander Gerst

Houston, wir haben einen Künzelsauer

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Alexander Gerst auf Heimatbesuch.
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Der Original Raumanzug ist DAS Highlight. Spätestens neben dem dicken weißen Anzug, taucht man in die All-Welt ein.

"Mir war unheimlich wichtig, den Menschen mitzuteilen, was ich sehe. Ob ich damit etwas verändere, weiß ich natürlich nicht, aber ich hoffe es", sagte Alexander Gerst bei der Eröffnung einer Ausstellung am Freitag in Künzelsau. Was mit Twitter-Nachrichten unter dem Hashtag #BlueDot live aus dem Weltall begann, wird nun auch in der Heimatstadt des Astronauten fortgesetzt.

Bilder: Die Künzelsauer sind verrückt nach ihrem Astro-Alex

Unter dem Motto "Künzelsau an Houston: Start der Langzeitmission", wird Gersts Weg zur ISS dargestellt. Bereits 2014 war der Künzelsauer auf der Internationalen Raumstation.

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2018 fliegt er als erster deutscher ISS-Kommandant erneut ins Weltall. Bis dahin soll die Wartezeit mit der Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entstand, deutlich verkürzt werden. Dafür sind auch ganz persönliche Erinnerungen Gersts in der Ausstellung verbaut. Fotos zum Beispiel - die hat der 40-Jährige schon 2014 zuhauf geschossen.

Und begeisterte damit das Netz. Die beeindruckenden Perspektiven - mit Blick auf unseren blauen Planeten - hatte nicht nur die Menschen aus der Region zutiefst berührt. Genau deshalb fiebern Gerst und die Künzelsauer auch auf die neue Mission in zwei Jahren hin. Bürgermeister Stefan Neumann: "Wir freuen uns sehr darauf, Alexander Gerst auf diese Weise auch weiter bei seinem Training und der Vorbereitung begleiten zu können." Mit der Ausstellung ist das nun möglich. 

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