Das gibt's doch nicht!

A6 weiter verflucht: Zahlreiche Unfälle in wenigen Stunden

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Symoblbild

Drei Auffahrunfälle ereigneten sich zwischen 8:30 Uhr und etwa 11:30 Uhr.

Die A6 bleibt unrühmlich in den Schlagzeilen. Auch diesen Montag waren die Beamten der Verkehrspolizei wieder mit Unfällen auf der Autobahn beschäftigt.

Der erste Unfall ereignete sich gegen 8:30 an einem Stauende, wenige Kilometer nach der Anschlussstelle Bretzfeld. Ein Fernfahrer musste seinen Sattelzug anhalten, ein dahinter fahrender 38-Jähriger Sattelzugfahrer erkannte dies zu spät und fuhr auf.

Ein folgender Lkw-Fahrer erkannte die Situation ebenfalls nicht rechtzeitig, bremste ab und wich vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen aus. Dort fuhr eine 21-jährige Frau mit ihrem Dacia, mit dem der Lkw-Fahrer kollidierte. Der Pkw geriert durch den heftigen Aufprall ins Schleudern und prallte gegen den am Stauende stehenden Sattelzug.

Und das nicht genug: Der Wagen der 21-Jährigen fing Feuer. Zufällig waren auch Ersthelfer der Bundeswehr auf der Autobahn unterwegs. Die 16 Mann starke Truppe fing noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit der Brandbekämpfung an.

Die junge Fahrerin wurde mit leichten Verletzungen vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die drei Sattelzug-Lenker blieben unverletzt. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro.

Um 10:15 Uhr kam es im selben Bereich zu mindestens zwei weiteren Auffahrunfällen. Beteiligt waren Lkws, sowie Pkws. Hier blieb es bei Blechschäden in vierstelliger Höhe. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Öhringen durch die Automeisterei umgeleitet.

Nur 15 Minuten später krachte es dann schon wieder. Diesmal im Bereich der Anschlussstelle Neuenstein. Auch hier musste ein Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen verkehrsbedingt anhalten. Der dahinter fahrende Opel Vivaro-Fahrer erkannte dies nicht und fuhr nahezu ungebremst auf - ins Heck des Sattelaufliegers. Trotz des heftigen Aufpralls konnte der Fahrer sich - mit leichten Verletzungen - selbstständig aus dem Fahrzeugwrack in Sicherheit bringen. Auch er wurde vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert. Der Lkw-Fahrer erlitt keine Verletzungen. Der Sachschaden wird auf etwa 23.000 Euro geschätzt.

20 Kilometer Stau war laut Polizei das Resultat der Aufffahrunfall-Serie. Ab circa 12 Uhr konnten die Fahrbahnen für den Verkehr wieder freigegeben werden.

echo24.de Redaktion

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