Bei „DSDS“ gab’s für Jessica Holzhauer ein eisiges Ende im Tropenparadies

Fieses „Nein“ auf „Ja-Maika“

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Auf Jamaika war es für Jessica Holzhauer wie im Paradies.
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Jessys Fazit nach vielen Abenteuern in der Casting-Show: Leute, Lieder, Unterkunft, Stimmung – alles war supergeil bei „DSDS“. Nur die verdammte Jury nicht.

Schluss! Aus! Vorbei! Für Gesangstalent Jessica Holzhauer hieß es beim zweiten Auslands-Recall von „Deutschland sucht den Superstar“: Ende Gelände am Paradies-Strand. Doch wer am Samstag die Casting-Show auf RTL verfolgt hat, muss sich schon fragen: Wer hat sich hier im Ton vergriffen: die 23-jährige Eppingerin oder die vierköpfige Jury?

Zusammen mit zwei anderen Mädels performte Jessy „Lass jetzt los/ Let it go“ aus Walt Disney’s „Die Eiskönigin“. Alles andere als ein schlechter Auftritt – voller Gefühl! (Hier geht`s zum "DSDS"-Auftritt) Doch kaum ist die Musik verstummt, folgt für die Krankenschwester ein eiskalter Schauer bei heißen Badetemperaturen. Laut Ober-Juror Dieter Bohlen verursachte der Auftritt Gehörschäden. „Totalausfall!“ Scooter-Schreihals H.P. Baxxter urteilt: „Du quiekst, dass sich die Balken biegen – das kann man sich nicht anhören.“ Und Schlager-Sirene Michelle empfand’s als nervig.

Alles Kritik, die in dieser Härte nicht nachvollziehbar ist. Erst recht nicht für die Blondine aus dem Kraichgau: „Ich war besser als in der Runde davor.“ Von den Kommentaren der Jury war sie genervt – schließlich waren diese nicht konstruktiv: „Was soll ich damit anfangen, wenn Bohlen mich als Ziege bezeichnet?“

Doch alles ärgern hilft nichts: Die Jury entscheidet – und nach dem zweiten Strandauftritt hieß es für Jessy: Bye, bye Inselparadies. Und wie sieht ihr Fazit nach den „DSDS“-Abenteuern aus? „Songs, Leute, Stimmung – alles war geil. Nur die Jury nicht. Die konnten mich nicht leiden, ich konnte sie nicht leiden – das beruhte auf Gegenseitigkeit.“

Was im TV gar nicht gezeigt wurde: Auch hinter den Kulissen ließen es die Talente krachen. Holzhauer: „Auf einem Boot machten wir richtig Party. Und die Jamaikaner vor Ort waren super nett.“ Dazu hat sie dicke Freundschaften mit anderen Kandidaten geschlossen. „Ich möchte die ’DSDS’-Zeit auf keinen Fall missen.“

Und wie geht’s jetzt weiter? Holzhauer arbeitet zusammen mit erfolgreichen Musikproduzenten an eigenen Songs. Bald sollen erste Stücke erscheinen. Sie verspricht: „Man wird noch einiges von mir hören.“ Gegenüber Bohlen und Co. lässt sie jetzt los und ist frei – wie im Song der Eiskönigin. Und nun will sie den fiesen Sprücheklopfern zeigen, dass es auch ohne sie geht.

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