Neue Erkenntnisse

Plante der 15-Jährige ein Blutbad an seiner Schule?

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Symbolbild

Der am Dienstag im Raum Ludwigsburg verhaftete Jugendliche wurde heute erneut vernommen.

Nur wenige Tage nach dem Amoklauf des David S. in München, schreckte am Dienstag die Nachricht eines verhafteten 15-Jährigen aus dem Raum Ludwigsburg die Anwohner der Region auf.

Er stand in Chat-Kontakt mit dem Attentäter aus der bayerischen Landesmetropole. Bei einer Untersuchung seines Zimmers im Elternhaus fand die Polizei unter anderem 300 Schuss Munition, diverse, legal erhältliche Chemikalien, die sich zur Herstellung von Sprengstoff eignen, Messer, Dolche und Fluchtpläne einer Schule.

Wie die "Stuttgarter Nachrichten" heute mitteilt, handelte es sich dabei anscheinend um das Robert-Bosch-Gymnasium in Gerlingen. Die Schule, die der Jugendliche selbst besuchte! Eine Information, die das zuständige Polizeipräsidium Ludwigsburg nicht bestätigen wollte. Es bejahte lediglich, dass es sich bei den Fluchtplänen um die Schule des 15-Jährigen gehandelt habe.

Der zuvor polizeilich völlig unauffällige Jugendliche wurde heute erneut von der Polizei vernommen. Über den Verlauf ist nichts bekannt. Allerdings hatte er bei seiner Festnahme am Dienstag bereits zugegeben, sich wegen schulischer und persönlicher Probleme eine Zeitlang mit einem möglichen Amoklauf auseinandergesetzt, dann aber wieder davon distanziert zu haben.

Laut Polizeisprecher Peter Widenhorn habe es derzeit keine Hinweise gegeben, dass der Jugendliche mögliche Amoklaufpläne aktuell in die Tat umsetzen wollte. Eine akute Gefährdungslage habe aber trotzdem bestanden. Derzeit werden der Computer, Speichermedien und Handy des Jugendlichen ausgewertet.

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echo24.de Redaktion

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