Das Blaublut setzt Zeichen

Prinz William schreibt mit Cover-Foto Geschichte

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Prinz William setzt ein Zeichen gegen Homophobie.

London - Auf Klatsch-Zeitschriften ist sein Gesicht ständig abgebildet. Doch nun hat ein ganz anderes Magazin Prinz William für sein Cover fotografieren dürfen. Er setzt damit ein wichtiges Zeichen.  

Mit Prinz William ziert erstmals ein Mitglied der britischen Royals das Cover eines Schwulenmagazins. "Attitude" wird in England verlegt und richtet sich an Homosexuelle. In der Titelgeschichte des Heftes spricht der Thronerbe mit neun von ihnen, die in der Vergangenheit für ihre sexuelle Orientierung diskriminiert worden sind.

"Das sollte niemanden widerfahren, und niemand hat es verdient, den Hass aushalten zu müssen, den diese Menschen erlebt haben", sagte das Blaublut anschließend dem Blatt. Er bewundere seine Gesprächspartner für ihren Mut, offen über das Thema Homophobie zu reden. "Sie geben den Menschen Hoffnung, denen das selbe passiert. Ihre Stärke und ihr Optimismus sollte uns alle ermutigen, gegen Mobbing einzutreten. Ich sage jedem jungen Menschen, der jemals für seine sexuelle Orientierung diskriminiert wurde: Steck das nicht einfach weg, verschaff dir Gehör, sprich mit einem Erwachsenen deines Vertrauens, einem Freund, einem Lehrer, der Hilfe-Notline oder Leuten vom Diana Award."

Der Diana Award entstand 1999 in Gedenken an Williams Mutter, Prinzessin Diana, die sich zu Lebzeiten gegen Mobbing eingesetzt hatte. Mit dem Preis werden junge Menschen ausgezeichnet, die andere mit ihrem Werk inspirieren.  

"Ihr solltet stolz auf den Menschen sein, der ihr seid, und es gibt nichts, wofür ihr euch schämen müsst", schloss der Prinz.

Wenige Tage nach dem Attentat auf einen Schwulenclub in Orlando, bei dem 50 Menschen starben, setzt Prinz William mit diesen Worten ein wichtiges Zeichen für Toleranz und gegen Homophobie.

Prinz William engagiert sich!

hn

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