Immer die gleichen Stories

Emma Thompson vermisst frisches Blut in Hollywood

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Schauspielerin Emma Thompson in Berlin. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Sexismus, wiederkehrende Stories und Langeweile: Emma Thompson geht mit der US-Filmindustrie hart ins Gericht. Die Oscar-Preisträgerin wünscht sich neue Ideen - und spricht über unfaire Verhältnisse in der Branche.

Berlin (dpa) - Die britische Oscar-Preisträgerin Emma Thompson (57) vermisst neue Ideen in Hollywoods Filmindustrie. "Da ist es doch mittlerweile an der Tagesordnung, dass man die alten, ausgelutschten Storys immer wieder aufwärmt. Wie langweilig!", sagte sie der "Berliner Zeitung" (Samstag).

Für Hollywood sei "frisches Blut" dringend erforderlich, so Emma Thompson. Zugleich beklagte sie die anhaltende Diskriminierung von Frauen. "Wenn ich mich mit jungen Schauspielerinnen über ihre berufliche Situation unterhalte, muss ich leider feststellen, dass sich in punkto Gleichberechtigung und Fairness nichts gebessert hat." Noch immer hätten junge Frauen in der Branche unter latentem Sexismus zu leiden.

Emma Thompsons neuer Film "Jeder stirbt für sich allein" nach dem Roman von Hans Fallada kommt am 17. November in die deutschen Kinos. Sie spielt darin die weibliche Hauptrolle der Anna Quangel, die gemeinsam mit ihrem Mann Otto (Brendan Gleeson) nach dem Soldatentod des Sohnes gegen die Nazis kämpft.

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