Erbsen in neuem Gewand: Blaue Kaiserschote wird grün

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Erbsen sind ein sinnvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Neben den grünen Exemplaren gibt es jetzt auch eine blaue Variante. Foto: Andrea Warnecke

Grüne Erbsen kennt jeder - nun gibt es jedoch auch blaue Vertreter. Man kann sie auch roh essen. Gekocht wechselt die Blazue Kaiserschote ihre Farbe wieder in grün.

Berlin (dpa/tmn) - Dass Erbsen (Pisum sativum) grün sind, weiß jedes Kind - und hatte damit bislang auch recht. Britische Züchter belehren uns eines Besseren, denn sie haben die Sorte 'Shiraz' entwickelt, die Blaue Kaiserschote.

Ihre Schoten sind kräftig blauviolett und schmecken roh genauso gut wie gekocht. Dann verfärben sie sich jedoch grün.

Während der Blütezeit brauchen alle Erbsen reichlich Wasser. Allerdings lässt sich durch gezieltes Wässern der Ernteverlauf steuern, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Gießt man während der Blüte wenig und dann kräftig während die Hülsen reifen, erhält man eine besonders konzentrierte Ernte. Gießt man bereits während der Blütezeit reichlich, kann man sich über eine lange Erntezeit freuen.

Viele Nährstoffe brauchen Erbsen nicht. Der BDG rät zudem, keinesfalls Stickstoff-Dünger zu verwenden. Wie fast alle Hülsenfrüchte gehen Erbsen nämlich eine Symbiose mit stickstoffbindenden Bakterien im Boden ein und sichern sich so ihre Nitratversorgung selbst.

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