Stopp-loss-Order: Kursschwankungen besser überstehen

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Erteilen Anleger ihrer Bank eine Stopp-loss-Order, kann sie verlustreiche Aktien automatisch verkaufen. Foto: Frank Rumpenhorst

Sinken die Aktienkurse, können Anleger oft Schlimmeres vermeiden, wenn sie betroffene Wertpapiere so schnell wie möglich verkaufen. Dabei hilft die Stopp-loss-Order.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Nicht nur in Zeiten des drohenden Brexits kann es an der Börse zu plötzlichen Kursschwankungen kommen. Wer in Aktien investiert, kann sich vor möglichen Kurseinbrüchen und damit verbundenen Verlusten schützen.

Dafür müssen Anleger ihrer Bank oder Sparkasse eine Verkaufsorder erteilen - auch Stopp-loss-Order genannt. Darauf weist teilt die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften hin.

Dann gilt: Unterschreitet der Kurs einen vorher festgelegten Wert, wird die Aktie automatisch verkauft. Kurseinbrüche wirken sich dadurch weniger heftig auf das Ersparte aus. Die Kursschwelle und den genauen Zeitraum der Stopp-loss-Order können Anleger individuell festlegen. Nach deren Ablauf endet der Auftrag automatisch. Das ist im Urlaub praktisch, wenn Anleger nicht ständig die Kursentwicklungen der Aktien verfolgen wollen. Es macht aber auch Sinn, wenn man dazu neigt, Verluste zu lange laufen zu lassen.

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