Die Menge macht’s

Glyphosat im Bier: Gefahr im Gebräu?

Es war ein Schock für alle Biertrinker: Das Münchener Umweltinstitut hat im leckeren Gerstensaft Spuren des Pflanzenschutzmittels Glyphosat festgestellt.

Es kommt wohl über das Gerstenmalz ins Gebräu. Doch müssen jetzt alle Bierfreunde auf ihr Lieblingsgetränk verzichten? Auch noch, wenn bald – am 23. April – das große Jubiläum ansteht: 500 Jahre deutsches Reinheitsgebot!

Adrian von Berg, Produktionsleiter der Eppinger Brauerei Palmbräu, gibt Entwarnung: „Die Studie ist umstritten, aber es sind wohl 1.000 Liter Bier täglich notwendig, um eine gefährende Menge des Schutzmittels zu sich zu nehmen.“ Bei einer solchen Menge, wäre man schon längst am Alkohol im Bier gestorben. Und zu viel von einem Genussmittel schadet fast immer. Von Berg: „Wenn ich 1.000 Liter Schwarztee trinke, ist das auch nicht förderlich.“

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