Test: Reisezoom-Objekte sind solide Wahl für Hobbyfotografen

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Superzoom-Objektive haben in der Regel ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Foto: Daniel Naupold

Reisezoom-Objektive sollen Platz, Gewicht und Geld sparen. Doch kann ein Objektiv für alle Situationen auch wirklich alles gleich gut? Ein Test der Zeitschrift "c't Digitale Fotografie" sagt: Für Hobbyknipser sind die Alleskönner einen Blick wert.

Hannover (dpa/tmn) - Reisezoom-Objektive decken bei verhältnismäßig kompakter Größe einen großen Brennweitenbereich ab. Damit können sie im knappen Reisegepäck viel Platz sparen, wo sonst mehrere Optiken vom Weitwinkel- bis zum Teleobjektiv eingepackt werden müssten.

Wie die Zeitschrift "c't Digitale Fotografie" (Ausgabe 03/16) berichtet, leisten die Allzwecklinsen auch gute Dienste - zumindest für Hobbyfotografen, die einfach ihren Urlaub dokumentieren wollen. Bei Kaufpreisen von 400 bis rund 750 Euro bekommen Fotografen eine Bildqualität in der guten Mittelklasse und mit guten Resultaten im kurzen Ende des Weitwinkelbereichs.

Hier loben die Tester die einwandfreie Schärfe im Bildzentrum. Zum Rand hin fällt die Qualität aber deutlich ab und äußert sich in unsauberen Übergängen und schwacher Auflösung. Im Telebereich neigt die Bauart generell zu schwacher Detailtreue. Insgesamt nahmen die Tester acht Linsen unter die Lupe und schossen sowohl standardisierte Testbilder als auch Außenaufnahmen bei wechselnden Entfernungen und Lichtverhältnissen.

Das Fazit der Tester: Als Alleskönner angepriesen, bieten Superzoom-Objektive einen Kompromiss zwischen Preis, Gewicht und Leistung mit mittelmäßiger Bildqualität. Fortgeschrittene, die gerne künstlerisch arbeiten, sollten für Bilder mit eigenem Look lieber zu echten Weitwinkeln, Teleobjektiven und Festbrennweiten greifen.

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