Abgeflachte Gefühle: Zeichen für Medikamentenabhängigkeit?

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Eine Abhängigkeit von Medikamenten entsteht manchmal schleichend. Foto: Friso Gentsch

Wer regelmäßig Tabletten einnimmt, kann schnell abhängig werden. Das kommt natürlich auf den Wirkstoff an. Gerade bei Älteren werden entsprechende Symptome immer wieder übersehen.

Bonn (dpa/tmn) - Wenn ältere Menschen unkonzentriert und vernebelt wirken, sollten Angehörige und Freunde aufmerksam werden. Denn das ist ein mögliches Anzeichen für eine Medikamentenabhängigkeit.

In einem solchen Fall wirken auch die Gefühle abgeflacht und die Betroffenen distanziert. Darauf weist die Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin und Suchtmedizin Maria Klein in der Zeitschrift der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen hin.

Erster Ansprechpartner ist in einem solchen Fall der Hausarzt. Unter Umständen ist auch die Betreuung durch einen Facharzt für Psychiatrie notwendig. Auch Suchtberatungsstellen sind eine mögliche Anlaufstelle.

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