Beim Kundalini-Yoga gilt: Tiefe Selbsterkenntnis durch körperliche Erfahrungen

Gestresst rein – völlig entspannt raus

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Jan Bergmann und Ramona Roll betreiben das Yoga74 in Heilbronn.
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Yoga versetzt in einen positiven Gefühlsrausch und sorgt für ein bewusstes Erfahren von Ich und  Augenblick. Und das alles ganz ohne Drogen.

Jede Menge Hektik, Termine hier, Fristen da. Im Alltag ist es schwierig, den Bezug zum Ich, zu den eigenen Bedürfnissen, aufrechtzuerhalten und die eigene Person in ihrer Ganzheit wahrzunehmen. „Beim Yoga stellt man mit bewusstem Atmen eine Brücke zwischen Körper und Geist her“, erklärt Jan Bergmann.

Über die körperlich für jedermann machbaren Übungen – eine Mischung aus Aktivität und tiefer Entspannung – gelangt der Yoga-Praktizierende zu Achtsamkeit. Im Bezug auf sich selbst und seine Umwelt. „Gerade, wenn man einen stressigen Tag hinter sich hat, ist Yoga eine tolle Methode, um runterzukommen. Man blendet die Informationsflut aus, konzentriert sich auf sich selbst und die unmittelbare Umwelt. Nach einer Yoga-Einheit ist man relaxed, von einem positiven Gefühl erfüllt und wieder leistungsfähig“, erklärt Bergmann.

Der 31-Jährige ist ausgebildeter Yoga-Lehrer. Vor Kurzem hat er in der Heilbronner Austraße das Yoga-Studio Yoga74 eröffnet. „Das 74 im Namen steht für Heilbronn“, sagt Bergmann. Die Postleitzahl lässt grüßen.

Doch Yoga74 hat nicht nur Entspannungsübungen zu bieten, sondern bringt sich auch auf sozialer Ebene in der Region ein. Der Yoga-Studiobetreiber erklärt: „Bis Ende April können alle Interessierten kostenlos und unverbindlich dienstags und donnerstags von 19.30 bis 21 Uhr an unseren Schnupperkursen teilnehmen.“ Wem’s gefallen hat, kann danach spenden. Die Einnahmen kommen der Diakonischen Jugendhilfe Heilbronn zugute. Bergmann: „Auch wenn der kostenpflichtige Kursbetrieb im Mai regulär startet, wollen wir weiterhin Projekte der Jugend- und Schulsozialarbeit unterstützen.“ Zehn Prozent der Einnahmen kommen langfristig der Jugendhilfe zugute.

Im Yoga74 steht das Kundalini-Yoga im Zentrum: Eine etwas anstrengendere, aber umfassendere Methode als das bekannte Hatha-Yoga. Bergmann: „Viele beginnen wegen Rückenbeschwerden mit Yoga. Durch die Übungen, die Körper und Geist verbinden, erreichen viele Menschen einen positiven Gefühlsrausch. Und das ganz ohne Drogen.“

Mehr gibt's auf der Homepage des Yoga74

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