Skorpione, Giftspinnen und Schlangen

Wenn gefährliche Tiere in Bananenkisten lauern

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Symbolbild

Endstation Supermarkt: Exoten können schon mal mit Bananen mitreisen.

Sie sind exotisch, angsteinflößend und gefährlich: Tiere, die versehentlich in Obstlieferungen mit nach Deutschland importiert werden. Erst am Dienstag sorgte eine Giftspinne, die sich in einer Bananenkiste verkochen hatte, in Heilbronn für Aufregung.

Dieser Vorfall ist allerdings kein Einzelfall. Im sächsischen Radebeul legten im Mai gleich zwei Bananenspinnen den Betrieb eines bekannten Discounters lahm. Und auch in Horn-Bad Meinberg in Nordrhein-Westfalen löste eine hochgiftige Bananenspinne 2014 einen Großeinsatz der Feuerwehr aus.

In der Karstadt-Filiale in Dortmund wurde in einer Kiste mit Bio-Bananen sogar einmal ein vier Zentimeter großer Frosch gefunden, der sich zwischen die Stauden geschmuggelt hatte.

Einen ungebetenen Gast gab es auch im Mai in Heidelberg. Ein Mann fand einen Skorpion in seiner Einkaufstasche, nachdem er Bananen gekauft hatte. In Crayford, ein Dorf in Kent (England), überraschte ebenfalls ein Skorpion die junge Pflegerin Kita Fitton. Dieser stach die 20-Jährige sogar in den Mittelfinger! Der Exot, der glücklicherweise nicht giftig war, versteckte sich in einer Bananentüte eines großen englisches Discounters.

Haben Sie Angst vor Spinnen?

Diese Geschichte toppt jedoch alles! In Krems (Niederösterreich) hat sich im Mai 2015 eine Vipernnatter in einer Bananenbox versteckt. Die Schlange blieb zuerst unentdeckt. Erst als die Frau, die die Bananen gekauft hatte, in ihrem Auto saß, kroch der Exot aus seinem Versteck.

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Vanessa Sica

Vanessa Sica

Mode- und Lifestyle-Expertin. Für Recherchen von regionalen Themen und als Szene-Reporterin immer unterwegs. Kolumne: "Vashionessa".

E-Mail:vanessa.sica@echo24.de

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