Was so ein bisschen Sonne ausmachen kann...

Juni-Wetter: Viel zu nass und auch zu warm!

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Leider immer wieder notwendig: der Regenschirm.

Starker Regen, große Hitze – der Juni war ein Monat der Extreme in der Region.

Er belegt das mit Zahlen, was wir die ganze Zeit schon ahnten: Der Juni war einfach viel zu nass. Was Roland Rösch, Betreiber der Wetterstation in Heilbronn-Böckingen, zusammenfasste, gefällt jedenfalls nicht so wirklich: 139,3 Liter pro Quadratmeter fielen im vergangenen Monat. Die 30-jährige Norm liegt bei 64,1 Liter! Kein Wunder, dass Gummistiefel zuletzt wieder voll im Trend lagen.

Dennoch ist der vergangene Monat nicht der Niederschlagsmeister der Juni-Monate geworden - der Juni 1978 blieb mit 179,6 l/qm unschlagbar. Aber im Niederschlags-Halbfinale hat der Juni 2016 den bisher zweitplatzierten Juni 1987 am letzten Tag sozusagen mit einem meteorologischen Elfmeter-Schauer äußerst knapp mit 0,1 l/qm geschlagen.

Wie verrückt das Wetter aktuell ist, zeigt sich bei den Temperaturen. Denn trotz der vielen Nässe von oben, gab es ja auch die kurze Sommerphase. Rösch spricht von vier "heiße Tage" mit 30 Grad und mehr sowie zwei "Hitzetage" mit einem Tagesdurchschnitt von über 25 Grad. Und genau diese (viel zu) kurze Zeit wirbelt das Temperaturergebnis durcheinander. Kaum zu glauben, aber wahr: Der Juni 2016 war mit durchschnittlich 19,2 Grad um 1,7 Grad zu warm!

Rösch hält aber einen kleinen Trost für diesen wirklich nicht optimalen Monat bereit. Eine alte Wetterregel sollte demnach die Gartenfreunde zuversichtlich stimmen: "Wenn`s im Juni viel regnet – ist der Graswuchs gesegnet." Wenn man jetzt noch bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein auf dem satten Grün liegen kann - perfekt! Dann wären auch die zurückliegenden Wochen schnell vergessen...

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