Die trockenen Zahlen zur nassen Wahrheit

Sommer 2016: Ungewöhnliche Hitzewelle im August

+
Sonnnenlicht funkelt im Wasser eines Springbrunnens vor blauem Himmel.

Eine Sommerbilanz aus Meteorologensicht.

So langsam heißt es Abschied nehmen. Der Sommer geht, der Herbst kommt. Doch wie war die schöne Jahreszeit im Jahr 2016? Klare Antwort: eher durchschnittlich.

Die Baden-Württemberger haben im laufenden Jahr 645 Sonnenstunden genießen dürfen. Das ergab eine Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Dienstag. Mit 17,8 Grad Durchschnittstemperatur ist der Wert im Land deckungsgleich mit dem Bundesdurchschnitt. Ungewöhnlich sei die Hitzewelle im August.

"Die höchste Temperatur im August lag bei 36,0 Grad in Bad Mergentheim. Der absolute Hitzerekord in Baden-Württemberg von 40,2 Grad aus dem Jahr 2003 wurde damit in diesem Sommer nicht erreicht", sagte Meteorologe Klaus Riedl.

Der Sommer ist auf der Zielgeraden. Wie fällt euer Fazit aus?

Traurig, aber wahr: Mit der Niederschlagsmenge von knapp 275 Litern pro Quadratmeter habe Baden-Württemberg in diesem Jahr nur 35 Liter unter dem niederschlagsreichsten Bundesland Bayern gelegen. Der Niederschlagsrekord des Landes wurde nach Angaben des DWD am 25. Juni in Ochsenhausen aufgestellt. In kurzer Zeit regnete es in der Stadt, nordwestlich von Memmingen, 91 Liter pro Quadratmeter.

Mehr zum Thema:

Bilanz: Sommer 2016 in Deutschland statistisch gesehen zu warm

Service: Das Wetter auf echo24.de

echo24.de Redaktion

echo24.de Redaktion

E-Mail:redaktion@echo24.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare