Viel Niederschlag

Wetter-Analyse: Der April war gar nicht zu kalt

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Der April war wettertechnisch absoluter Durchschnitt.

In Heilbronn machte der April, was er will. Und er war doch nur Durchschnitt.

Von Roland Rösch

Als kalt und unfreundlich wird vielen, die den Frühling herbeigesehnt hatten, der April 2016 im Gedächtnis bleiben. Dabei war der Monat gar nicht so kalt. Bis zum 22. lag der Temperaturdurchschnitt mit 11,1 sogar über dem langjährigen Monatsmittel von 10,0 Grad.

Freuen Sie sich auf den Frühling?

Dann aber setzte sich bei einer nordwestlichen Luftströmung eine auch für Ende April unübliche Kaltluft durch, die schließlich den monatlichen Durchschnitt auf 9,9°, also knapp unters April-Soll drückte.

 Bei 6,4° lagen an diesen letzten Apriltagen die Tagestemperaturen im Schnitt, wobei die drei Frosttage mit bis -0,9° den Tiefpunkt bildeten.

Es war sogar das kälteste April-Ende seit Jahrzehnten, die geschlossene Schneedecke gab es als Krönung oben drauf. 

Apropos Niederschlags-Mengen: Damit können die Bauern, die nach der alten Wetterregel einen „dürren April nicht wollen“, zufrieden sein.

59,2l/qm regnete und schneite es an insgesamt 16 Tagen. Das monatliche Soll wurde dadurch gleich um 16,2 l/qm überschritten.

Viel spricht jetzt übrigens für einen warmen Mai. Den gab es nach einem nassen April laut Wetteraufzeichnungen in der Vergangenheit häufig.

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