echo24.de testet eine neue Welt

Virtual Reality: Im Wohnzimmer Achterbahn fahren

Reporterin Vanessa testet Google Cardboard.

echo24.de entdeckt eine neue Welt und verrät euch, was ihr darüber wissen müsst.

Ein Blitzausflug zum Eiffelturm. Dann der schnelle Sprung an den Canale Grande in Venedig. Zum Abschluss ein bisschen Action gewünscht? Dann ab auf die Achterbahn. Und das alles innerhalb weniger Sekunden. Geht nicht? Geht doch! Virtual Reality (VR) ist die Lösung. Die neue virtuelle Welt weitet sich aus und will entdeckt werden. echo24.de hat einen Spaziergang hindurch gewagt und verrät euch, was ihr über VR wissen müsst.

"Woah, wie krass ist das denn?" oder "Huch, das bewegt sich ja". Wir alle sind in der Redaktion überrascht wie real die virtuelle Welt tatsächlich wirkt. 360° Rundumansicht inklusive. Bewegungsecht und unglaublich faszinierend. Dabei hat man doch eigentlich immer noch den gewohnten Boden unter den Füßen. Getestet haben wir nicht mit einer superteuren VR-Brille, sondern "nur" mit der Google Cardboard.

Was haltet ihr von Virtual Reality?

Das ist eine Art Pappbox mit Linsen, die mit dem Smartphone und speziell dafür produzierten Apps funktioniert. Die Apps teilen den Bildschirm des Smartphone. Eine Hälfte für das linke, die andere für das rechte Auge. Das ermöglicht ein 3D-Bild. Zudem ist es möglich, komplett in Landschaften und Spiele einzutauchen. Denn bewegt sich der Kopf, bewegt sich auch die Ansicht. Egal in welche Richtung!

Zugegeben, Komfort lässt der acht-Euro-Pappkasten vermissen. Da drückt es nach einer Weile an der Nase und das Smartphone ist nicht optimal gesichert. Doch viel länger als eine Viertelstunde kann das VR-Gerät ohnhehin nicht benutzt werden. Dann werden die Augen müde und der Kreislauf macht auch nicht mehr mit. Vor allem wem im Auto auf den hinteren Sitzplätzen schlecht wird, der sollte regelmäßig Pausen von der virtuellen Realität machen.

Die Auswahl der Apps ist dagegen schon riesig. Einmal mit dem Cardboard per QR-Code verbunden, funktionieren alle auch einwandfrei. Dem Spaziergang durch die Wildnis steht nichts mehr im Weg. Für den Einstieg reicht die vergleichsweise kleine Investition aus. Der Tipp: Den "Knopf" nur ganz vorsichtig betätigen - er leiert schnell aus. Vielspieler sollten deshalb ein bisschen draufpacken und sich ein Plastikexemplar anschaffen.

Blick durch die Linse

Insgesamt lohnt sich das Eintauchen in die fremde Welt aber auf jeden Fall. Obwohl es schon ziemlich lustig aussieht, wenn jemand mit einer Pappbox im Gesicht durch die Gegend läuft und "yuhuuu" schreit...

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Julia Fischer

Julia Fischer

Lifestyle, Essen und Trinken sind ihre Themen. Auch als Szene-Reporterin und bei lokalen Events mittendrin. Kolumne: "Angerichtet".

E-Mail:julia.fischer@echo24.de

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