Kolumne: Nachgehagt

So prägen Tiere unsere Sprache

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Der farbenfrohe Ara ist zum Beispiel Teil der G-ARAge.

Wort-Erfinder müssen Tierfreunde sein. In der Sprache wimmelt es von Fischen, Vögeln und anderen Wesen.

Der flauschige Hase im Kinderzimmer oder ein neugieriger Hund, der sich beim Gassigehen des Lebens freut. Tiere erheitern unser Herz. Auch, wer keinen Zoo zu Hause hat, ist rund um die Uhr von Tieren umgeben. Und damit sind nicht nur die Partylöwen und Schluckspechte gemeint, die am Wochenende unterwegs sind.

Wer zu viel Alkohol genießt, wird wegen seines L-EBERschadens nicht zum Glücksschwein. Und dem Traum von Fliegen kommen auch J-AMMERlappen, G-ARAgenbesitzer und jene, die gerne scHUMMELn nicht näher. Auch das G-RABEn hilft nicht dabei, ein Vogel zu werden.

Sind Ihnen Tiere in der Sprache schon aufgefallen?

Wer allerdings den Gang zum Traualtar schon hinter sich hat, kennt sich gut mit Süßwasserfischen aus. Egal, ob aus Gold oder Silber, in jedem Fall enthält der Ehering einen HERING. Fischig wird's bei den Ehepaaren auch in der Hochzeitsnacht. Wenn sie sich näherkommen ist der farbenfrohe Koi-Karpfen, beim KOI-tus nicht weit. Alles gut, solange es im Ehebett nicht nach Fischerei stinkt. Auch im KinosAAL ist Popcorn-Duft beliebter als eine salzige Meeresbriese. Letztere sorgt für Gänsehaut. Und die hat – mit ihrer Hauterhebung – zumindest wirklich etwas mit dem namensgebenden Gefieder zu tun.

 

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Daniel Hagmann

Daniel Hagmann

Als Reporter in der Region unterwegs. Hauptinteressen: Kunst, Kultur und Kokolores im echo24-Land. Kolumne: "Nachgehagt".

E-Mail:daniel.hagmann@echo24.de

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