Ex-Bundesliga-Coach will Berufung einlegen

Uwe Rapolder pöbelt vor Gericht und muss zahlen

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Uwe Rapolder.

Der ehemalige Bundesliga-Trainer kassiert eine Ordnungsstrafe. Er will dagegen vorgehen.

Ganz schön undurchsichtig. Ex-Bundesliga-Trainer Uwe Rapolder war am Montag vor Gericht als Zeuge geladen, da sein Sohn mit seinem Auto in der Heilbronner Innenstadt einen Unfall mit Fahrerflucht begangen haben soll.

Laut "Heilbronner Stimme" hatte der beim Einparken einen Schaden von 1.900 Euro verursacht und sich dann unerlaubt vom Unfallort entfernt. Bereits während des Plädoyers der Staatsanwältin hatte Rapolder seinen Unmut über das Verhalten des Richters und der Staatsanwältin mehrfach geäußert und war von Richter Alexander Lobmüller ermahnt worden, dass er im Wiederholungsfalle ein Ordnungsgeld verhängen würde. 

Bei der Urteilsverkündung - 600 Euro Strafe und sieben Monate Führerscheinentzug für seinen Sohn - pöbelte Rapolder dann laut eigener Aussage: "Ruben lass sein, das ist doch Banane!" Die Konsequenz: Lobmüller machte kurzen Prozess und verhängte eine Ordnungsstrafe in Höhe von 300 Euro.

Gegenüber echo24.de sagte Rapolder: "Ich bin ziemlich überrascht, dass so eine Lappalie eine Meldung wert ist." Gleichzeitig kündigte er an: "Sowohl gegen das Gerichtsurteil als auch das Ordnungsgeld werde ich wahrscheinlich Berufung einlegen."

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