Es geht um 9.500 Euro sowie andere Geschenke

Heilbronner Polizist bestreitet Korruption

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(Symbolbild)

Ein Heilbronner Polizeibeamter muss sich wegen Korruption verantworten. Zum Gerichtsauftakt distanziert er sich von den Vorwürfen.

Geliehen oder geschenkt? Offiziell ist die Zahlung von 9.500 Euro des Bauunternehmers Ante Zovko an einen 38-jährigen Heilbronner Polizeibeamten als Darlehen bezeichnet. Doch dieses wurde nie zurückgezahlt. Dazu kamen Geschenke und Einladungen, die den Korruptionsverdacht weiter erhärten. Der Polizist muss sich seit Dienstag vor dem Amtsgericht dazu erklären.

Wie der SWR berichtet, beteuerte der 38-jährige Polizeibeamte, er habe einem Heilbronner Bauunternehmer niemals einen dienstlichen Gefallen erwiesen. Die Anklage der Vorteilsnahme im Amt sei konstruiert und haltlos, heißt es im SWR-Bericht.

Es ist dabei nicht der erste Fall solcher Art: Bereits vor einem Jahr wurde ein Kollege des Beamten zu einer elfmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. In die Korruptionsaffäre um den Heilbronner Bauunternehmer waren damals neben Polizisten auch städtische Mitarbeiter sowie der frühere Vorstand des Heilbronner Energieversorgers ZEAG verwickelt, eine achtmonatige Strafe bekam.

Im aktuellen Fall wird kommende Woche mit einem Urteil gerechnet.

echo24.de Redaktion

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