Gefahr von oben

Polizei warnt vor Wurfattacken auf Autos

+
Symbolbild.

Mehrere Vorfälle sorgen für Aufruhr im Straßenverkehr.

Nachdem Jugendliche mehrere Gegenstände von einer Brücke auf fahrende Autos geworfen haben, hat die Polizei vor der Gefahr solcher Aktionen gewarnt.

Es handele sich in solchen Fällen um eine schwere Straftat und nicht um harmlose Streiche, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Es könne, auch durch Ausweichmanöver, zu schweren Unfällen mit Toten und Verletzten kommen. Ermittelt werde wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Dies gelte unabhängig davon, was geworfen werde.

Jugendliche hatten am Montag in Freiburg mit Wasser vollgesogene Lebensmittel von einer Brücke auf mehrere Autos geworfen. Eine Fahrerin musste ausweichen und ihren Wagen von der Straße steuern. Verletzt wurde niemand, die Polizei hat keine Spur von den Tätern.

In Balingen (Zollernalbkreis) hatte am Montag eine unbekannte Gruppe Jugendlicher zahlreiche Gegenstände auf eine Bundesstraße geworfen. Zu einem Unfall kam es nicht.

Ende September hatte ein 36-Jähriger auf der A7 bei Heidenheim einen Stein vor das Auto einer Familie geworfen. Der Wagen kam von der Straße ab, Vater und Kinder wurden schwer verletzt, die Mutter lebensgefährlich. Der Verdächtige wurde wenig später festgenommen.

Mehr zum Thema:

Immer mit der Ruhe: rätselhaftes Stau-Chaos auf dem Weg zur Arbeit

Kolumne: Diese Autofahrer nerven so richtig!

Dumme Schnapsidee: Stockbesoffen auf nächtlicher Probefahrt

echo24.de Redaktion

echo24.de Redaktion

E-Mail:redaktion@echo24.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare