Mordprozess am Heilbronner Landgericht

15 Messerstiche: Täter plädiert auf Notwehr

Hat er tatsächlich vergessen, wie genau es zu den vielen Stichen kam? Das behauptet der Angeklagte.

Prozessauftakt und gleich ein Paukenschlag: Der wegen Mordes an seiner Ehefrau angeklagte Mann will aus Notwehr gehandelt haben. Seine Frau sei vor der Tat auf ihn losgegangen.

Im vergangenen Oktober war die 39-Jährige vor ihrer Wohnung gestorben. 15 Stiche in Hals, Brust und Bauch hatten sie getötet. Wie es zu dem Messerangriff kam - daran kann sich der Mann angeblich nicht erinnern.

Das 39-jährige spätere Opfer soll ihn, laut der Aussage des 41-Jährigen, vor der Tat aber mit einem Messer und Reizgas attackiert haben.

Im Juli wird das Landgericht Heilbronn entscheiden, ob sie den Aussagen des Mannes Glauben schenkt. Zuvor sagen 36 Zeugen aus.

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Mordprozess: Ehefrau mit 15 Messerstichen getötet

echo24.de Redaktion

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