Von den Autofahrern ist Geduld gefordert

Mega-Stau nach Horror-Crash und Unfall auf der A6

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Zur Bergung des schwerverletzten Unfallverursachers wurde ein Rettungshubschrauber angefordert.

Nach zwischenzeitlicher Vollsperrung ist mittlerweile wieder ein Fahrstreifen befahrbar.

Zu einem Horror-Unfall kam es heute Morgen um kurz nach sieben Uhr auf der A6 von Nürnberg Richtung Heilbronn, zwischen den Anschlussstellen Ilshofen-Wolpertshausen und Schwäbisch Hall. Nach bisherigen Erkenntnissen übersah ein Lkw-Fahrer ein Stauende auf der rechten Spur und krachte in das Heck eines weiteren Lasters. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls auf einen dritten Lastkraftwagen geschoben.

Der Unfallverursacher erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus gebracht werden musste. Sein Beifahrer und der Fahrer des zweiten Lkw wurden leicht verletzt. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 100.000 Euro. Da der verunfallte Lkw Motorenöl verlor, war auch die Feuerwehr im Einsatz.

Nach einer kurzfristigen Vollsperrung wegen des Rettungshubschrauber-Einsatzes wird der Verkehr jetzt einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Er staut sich mittlerweile auf 20 Kilometern bis zur Anschluss-Stelle Schnelldorf.

Wenig später ereignete sich auf der Gegenfahrbahn eine weitere Kollision, bei der zwei weitere Menschen leicht verletzt wurden. Schaulustige hätten den Verkehr ausgebremst, so der Sprecher. Dann kam es zu einem Auffahrunfall. Auch dort sperrten Polizisten kurzzeitig alle Fahrspuren.

Erschwerend kommt hinzu, dass viele Ausweichstraßen durch die Unwetterschäden vom Montag gesperrt sind. Die wenigen freien Strecken sind mittlerweile auch überlastet. Lkw-Fahrern wird empfohlen, das Gebiet weiträumig zu umfahren und am Kreuz Schnelldorf auf die A7 auszuweichen.

Marc Thorwartl

Marc Thorwartl

Als Reporter bei den "Falken" immer auf Puckhöhe, auch auf regionalen Veranstaltungen mittendrin. Kolumne: "Eiskalt".

E-Mail:marc.thorwartl@echo24.de

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