Konzert in der Heilbronner Harmonie

Zeitreise mit Peter Kraus: Bei "Sugar Baby" flippen alle aus

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Peter Kraus bringt seine Klassiker und Cover-Stücke.

Er hat nicht nur die Klassiker drauf, sondern bringt auch moderne Hits im nostalgischen Gewand.

Es war eine kleine Zeitreise durch die Alben von Peter Kraus. Aber auch durch die Musikgeschichte. Am Donnerstag war das Rock'n'Roll-Urgestein in der Harmonie. Und dort sorgte er für mächtig Stimmung.

1959 erschien sein erstes Studioalbum, 2014 sein bisher letztes mit dem Titel "Zeitensprung" - auf dem er aktuelle deutsche Hits in die 50er Jahre transportierte. Zum Beispiel "Hamma" (Culcha Candela) oder "Lila Wolken" (Marteria).

"Ich würde mir wünschen, dass die Künstler, die ich gecovert habe, in 50 Jahren auf der Bühne stehen und das Publikum so begeistert ist wie heute", meinte er. Nicht bei allen kamen allerdings die Neuauflagen der Hits an.

"Ich hatte gehofft, dass er mehr Lieder von damals singt", meinte Jasmin Redler aus Billigheim. "Aber sonst ist es toll, auch wenn es nicht meine Musik ist."

Peter Kraus rockt die Harmonie-Bühne

Sie begleitete ihre Mutter aufs Konzert. Und diese war begeistert. "Es war wunderbar", meinte Erna Solheid. "Ich bin angenehm überrascht. Die Musik ist super, auch wenn früher für mich der Presley zählte." Und auch eine kleine Hommage an Elvis durfte nicht fehlen.

"Als Verneigung vor dem King of Rock'n'Roll" hatte Peter Kraus ein Medley – unter anderem mit Heartbreak Hotel, Love me Tender oder Devil in Disguise - zusammengestellt. "Wie ist es wenn man ein Leben lang die alten Hits singt?", fragte Kraus sich selbst.

"Es ist wunderbar. Wir haben damals gute Lieder gemacht. Und es macht mich glücklich, wenn man damit immer noch unterhalten kann." Mit Liedern wie "Mit 17", "Teenager Träume", "Alle Mädchen wollen küssen", "Sweety", "So wie ein Tiger" oder natürlich dem von allen erwarteten "Sugar Baby".

"Das ist toll und kommt heute am Schluss", meinte Kraus. "Dann kommen alle vor, springen und flippen aus." Rosemarie Wund hoffte natürlich auf ein bestimmtes Lied – auf "Rosemarie". "Ganz textsicher bin ich zwar nicht, aber das Konzert war super. Gerade die alten Lieder haben mir gefallen."

1999 war Renate Bopp schon ein Mal bei einem Peter-Kraus-Konzert in der Harmonie. "Manches ist zwar gecovert, aber trotzdem schön", meinte sie. "Es war eine super Zeitreise", war schließlich das Fazit von Ursel Strietter und Margot Koppel aus Heilbronn.

Ein Bericht von Herbert Schmerbeck.

echo24.de Redaktion

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