Einfach viel zu teuer

Keine Seilbahn auf der Bundesgartenschau

Statt in luftiger Höhe soll jetzt ein Schiffspendelverkehr auf dem Neckar eingerichtet werden.

Eine originelle oder eine Schnapsidee? Diese Frage stellte sich wohl den meisten Heilbronnern, als sie von den Plänen erfuhren, dass eventuell eine Seilbahn die Bundesgartenschau überspannen sollte.

Geplant war, das Gemeinschaftsprojekt mit den Bundesgartenschauen Erfurt (2021) und Mannheim (2023) gemeinsam zu stemmen. Die Seilbahn wäre temporär auf-, dann wieder abgebaut und zur nächsten Buga transportiert worden.

Seit heute steht fest: Es wird keine Seilbahn geben. Der Aufsichtsrat lehnte in einer Sitzung das Projekt mit großer Mehrheit ab. Begründung: zu hohe Kosten und zu starke bauliche Eingriffe ins Buga-Gelände. Auf Heilbronn wären Kosten "im einstelligen Millionenbereich" zugekommen. Laut Informationen der Heilbronner Stimme sollten dies sechs Millionen sein.

Anstelle der Seilbahn soll jetzt ein Schiffspendelverkehr eingerichtet werden, um den Neckar noch mehr in den Fokus der Ausstellung zu rücken. "Er bildet für die Buga das Rückgrat", sagt Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel.

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echo24.de Redaktion

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