Gefühl von Sicherheit oder viel Wind um nichts?

Händler der Stadt sind gegen "Helfende Hand"

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Flyer der Aktion "Spaziergänger".

Die Heilbronner Stadtinitiative sieht private Schutzaktionen kritisch.

Nachdem die Initiative "Helfende Hand" in den Medien und sozialen Netzwerken für Aufruhr sorgten, meldet sich jetzt die Stadtinitiative Heilbronn zu Wort.

"Es ist nicht im Sinne der Stadtinitiative, dass private Schutz-Aktionen das Sicherheitsgefühl in der Innenstadt verbessern. Hierfür ist die Polizei, als staatliches Organ, zuständig", heißt es in einer Pressemitteilung.

Das Bündnis "Helfende Hand" wurde von Gero Meier und Bernd Dorst von den Thai Bulls in Heilbronn ins Leben gerufen, um Menschen, die Schutz suchen, eine Anlaufstelle zu bieten. Oft ist in diesem Zusammenhang von "Spaziergängen" die Rede, die für Ordnung und Sicherheit auf den Straßen sorgen sollen. Aufkleber mit einem schwarzen Handabdruck zieren immer mehr die Schaufenster Heilbronns.

"Wir möchten Sie bitten, dieses Thema aufmerksam zu verfolgen und kritisch zu hinterfragen", heißt es weiter in der Pressemitteilung. "Diese Aktion erzeugt den Eindruck, dass die eigentlichen Sicherheitsbehörden und auch die Stadt nicht in der Lage sind, ausreichend für Schutz und Sicherheit zu sorgen. Das Gewaltmonopol liegt in Deutschland bei der Polizei. Dies sollte auch so bleiben."

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